GmbH oder AG – was passt zu dir?
GmbH und AG sind beide Kapitalgesellschaften mit beschränkter Haftung, unterscheiden sich aber deutlich bei Kapital, Organen und Aufwand. Für die allermeisten Gründungen ist die GmbH die richtige Wahl – die AG lohnt sich bei besonderen Anforderungen.
Die wichtigsten Unterschiede
Die GmbH braucht 25.000 € Stammkapital und wird von Geschäftsführern geleitet. Die AG verlangt 50.000 € Grundkapital, zwingend einen Vorstand und einen Aufsichtsrat (mindestens drei Mitglieder) sowie eine jährliche Hauptversammlung – das bedeutet mehr Formalismus und höhere laufende Kosten.
Wann welche Form?
Die GmbH passt für nahezu alle KMU und Start-ups: flexibel, anerkannt, überschaubarer Aufwand. Die AG ist sinnvoll, wenn du viele Anteilseigner einbinden, leichter Kapital aufnehmen oder später an die Börse willst. planix hilft dir, die Form an deine Wachstumsstrategie anzupassen.
Häufige Fragen
Ist die AG seriöser als die GmbH?
Beide Formen sind anerkannt. Die AG wirkt kapitalmarktnah und eignet sich für viele Aktionäre, ist aber aufwändiger. Für KMU ist die GmbH meist die praktischere Wahl.
Kann ich von der GmbH zur AG wechseln?
Ja, per Formwechsel (Umwandlung). Das ist möglich, wenn dein Unternehmen wächst und etwa eine Kapitalmarktfinanzierung anstrebt.
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